Gut geschützt durch den Sommer: Darauf sollten Outdoor-Sportler achten

Strahlender Sonnenschein, angenehm warme Temperaturen und eine üppige Vegetation: Kaum eine andere Jahreszeit lädt so perfekt für verschiedenste Outdoor-Erlebnisse ein, wie es der Sommer tut. Schließlich machen die Radtour oder Wanderung gleich noch viel mehr Spaß, wenn es nicht etwa wie aus Eimern schüttet oder die ohnehin schon kahle Umgebung von tristem und grauem Nebel bedeckt ist. Damit Sport im Sommer allerdings ein ausschließlich positives Erlebnis bleibt, gilt es sich ausreichend zu schützen. Insekten, direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen machen dem Körper schließlich zu schaffen. Damit die Gesundheit nicht darunter leidet, gilt es einiges zu beachten.

Sport in der Mittagszeit sollte vermieden werden

Wer es sich im Sommer nicht nehmen lassen will, aktiv zu sein und auch draußen Sport zu treiben, muss nicht auf den Spaß verzichten. Ob auf Reisen oder in der heimischen Umgebung: Wenn die Blumen blühen, die Sonne scheint und es trocken bleiben soll, steht Outdoor-Aktivitäten nichts im Wege. Erreichen die Temperaturen im Laufe des Tages allerdings 30 Grad Celsius und mehr, ist es sinnvoll, sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen. Dann ist es nicht ganz so warm und die Ozonbelastung ist hier am geringsten. Wer dennoch lieber den ganzen Tag unterwegs ist, sollte sich um die besonders warme Mittagszeit herum am besten ausruhen und einen schattigen Platz aufsuchen. Generell empfehlen sich schattige Strecken für Wander- und Radtouren im Sommer. Waldwege in der Schweiz oder auch überall sonst, wo Laub- und Nadelwälder für angenehme Kühle sorgen, sind ideal, um sich vor der direkten Sonne zu schützen.

Singletrail bei der Klauswald-Runde
Singletrail bei der Klauswald-Runde

Ob schattige Waldwege, morgendliche Kühle oder Bewegung in den späten Abendstunden – ein ausreichender Schutz vor Sonne ist auch dann notwendig, wenn die Sonne scheinbar nur schwach scheint oder man sich ohnehin die meiste Zeit im Schatten aufhält. Auch im Schatten besteht die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen und nur weil die Sonne gefühlt nicht mehr stark ist, muss das nicht tatsächlich auch der Wahrheit entsprechen. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist hierbei unverzichtbar. Ideal sind dabei spezielle Sonnencremes für Sportler, die besonders wasserfest und schweißresistent sind und beim Schwitzen nicht in den Augen brennen. Neben Sonnencreme gehören dabei auch eine Sonnenbrille und ein Kopfschutz in die Ausrüstung eines jeden Sportlers. Eine Kappe schützt vor Sonnenstich und Sonnenbrand und sorgt dafür, dass sich die Kopfhaut nicht unangenehm aufheizt. Ideal sind dabei Kopfbedeckungen, die gleichzeitig auch den Nacken bedecken. Dieser wird nämlich häufig vergessen, wenn es um das Eincremen geht.

Viel zu trinken, ist besonders im Sommer wichtig

Viel zu trinken, ist das A und O. Während es das ganze Jahr über wichtig und empfehlenswert ist, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, ist viel zu trinken bei heißen Temperaturen im Sommer ganz besonders notwendig – vor allem dann, wenn auch noch Sport getrieben wird. Je höher die Temperaturen, desto größer ist im Normalfall auch der Flüssigkeitsbedarf bei Belastung. Empfehlenswert ist es dabei, nicht nur bei Durstgefühl zu trinken, sondern auch zwischendurch. Und auch wenn all diese Tipps befolgt werden, ist es sinnvoll, im Sommer ruhig einen Gang zurückzuschalten: Bei sommerlicher Hitze schlägt das Herz ohnehin schon deutlich höher als sonst. Wer dann auch noch alles beim Sport gibt, begeht schnell die Gefahr, sich und seinen Kreislauf zu überlasten.