Transalp.info by Andreas Albrecht

Das Nachfahren der Touren geschieht auf eigenes Risiko. Siehe auch die Hinweise im Haftungsausschluss.

München - Venedig

Rückreise

Wenn man schon die Alpen mit dem Fahrrad überquert hat, kann man auch die Rückfahrt per Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren. Das klappt mit Regionalzügen ohne Voranmeldung, man muss nur etwas Geduld und Zeit mitbringen. Aber warum nicht, wenn man die Rückreise als Teil der Reise, des Urlaubs auffasst? Entschleunigung ist das Motto - das passt doch perfekt auf diese Form des Reisens. Auch bei dieser Transalp haben das einige von uns so gemacht.

Konkret sieht das so aus:

Mit Regionalzügen habe ich es einmal geschafft, an einem Tag mit 9 verschiedenen Zügen zurück bis Gotha zu kommen. Das hat prima geklappt, wenn man die nötigen Nerven hat und Ruhe bewahrt. Bis nach Hause habe ich es allerdings nur geschafft, weil der ICE von München nach Erfurt verspätet abgefahren ist. In Italien und Österreich sind die Züge pünktlich auf die Minute abgefahren.
In Regionalzügen braucht man in Italien, Österreich und Deutschland keine Reservierungen. Man ist dadurch flexibel, muss aber auch immer einen Plan B einkalkulieren, wenn es mal nicht so klappt, wie gewünscht.
Eine kurzfristige Reservierung für Schnellzüge von Venedig bis Innsbruck oder München zu ergattern, ist in der Sommersaion praktisch aussichtslos, weil es viel zu wenige Kapazitäten gibt. Soviel zum Thema nachhaltige Vekehrswende.

In der Schweiz ist man da schon sehr viel weiter, wie am Beispiel eines Großraumwaggons nur für Fahrradtransport sieht, hier in der in der Rhätischen Bahn.

Radtransport in der Schweiz

Gut gelöst in der Schweiz. In Deutschland heißt das Motto: warum einfach, wenn es schwer geht.